Schutzfaktoren gegen Cybermobbing

Der Freundeskreis im SuS bietet Schutzfaktoren gegen Cybermobbing

 

Mobbing bezeichnet die systematische Ausübung von Gewalt (Beschimpfungen, Beleidigungen, Verleumdung, Ausgrenzung, Diskriminierung, anderer).
Wenn dies im Internet oder auf sozialen Medien geschieht, spricht man von Cybermobbing.
Ca. 30 jugendliche Sportler, sowie Übungsleiter, Trainer und Betreuer folgten der Initiative des Freundeskreises im SuS Holzhausen und setzten sich dabei kritisch mit der Mediennutzung auseinander.
In dem Bewusstsein, dass der Sportverein bereits viele Schutzfaktoren gegen Mobbing bietet, stellte Referent Frank Pape heraus, dass gemeinsam Regeln das Gruppenklima verbessern und
die gemeinsame Ausübung des Hobbys den Teamgedanken stärken.
Was wissen wir über Abläufe, Täter- und Opferverhalten?
Die Fortbildung gab erste Einblicke in die Wirkungsweise von Mobbing und möglicher Präventiv- oder auch Deeskalationsmaßnahmen.
Ziel der Veranstaltung im Holzhauser Sportlerheim war es, unabhängig von Schuld und Unschuld, Gefahrenmerkmale und den Einsatz von Interventionsmaßnahmen kennen zu lernen
und die im Verein vorhandene Vertrauensbasis weiter zu stärken.
In Zeiten einer indirekten Kommunikation, in denen Personen sich nicht persönlich zeigen müssen, geschehen eben eher Beleidigungen.
"Ihr bestimmt Zeit und Ort bei einem Treffen mit Fremden!", betonte Frank Pape in seinem Vortrag und verwies dabei auch auf die Anbahnung von Straftaten über soziale Medien.
Grundsätzlich sollten stärkere Sicherheitsmaßnahmen für das eigene Onlineverhalten in den Blick genommen werden.
Im Anschluss an die Fortbildung konnten noch Fragen gestellt werden.
Neben dem Gespräch mit Trainern, Übungsleitern und Betreuern bei eventuellen Sorgen und Nöten darf aber auch einfach angerufen werden. Eine Nummer gegen Kummer: 0160/6908916
Im Rahmen der Kooperation mit der GS in Bad Holzhausen nahmen auch interessierte Eltern das Fortbildungsangebot an.
Weitere Fortbildungen des Freundeskreises im SuS Holzhausen sind geplant.